Tipps

 

Hier findest du ein paar Tipps zum Training und darüber hinaus. Der Mensch selbst ist ein komplexes, ganzheitliches Wesen. Das gilt auch beim Sehen. Der Schwerpunkt dürfte zwar bei den meisten Menschen tatsächlich beim Auge selbst liegen. Für die "modernen Welt" von Bildschirmen und Büroarbeitsplätzen ist unser Auge nicht geschaffen. Deshalb greift starksicht in erster Linie diesen Aspekt auf.

Es gibt aber weitere unterstützende Faktoren, die ich dir hier vorstellen möchte.

 

Ohne Glaube kein Erfolg

 

Ein entscheidender Punkt beim Augentraining ist die echte Überzeugung, dass du dadurch deine gesteckten Ziele erreichen kannst. Ansonsten besteht eine große Chance, dass du unbewusst gegen deine Ziele arbeitest. Anfangs genügt bereits der einfache Glaube, dass starksicht funktionieren könnte. Über eigene Erfahrungen erabeitest du dir dann die echte Überzeugung.

Genau dafür habe ich den Zwei-Tage-Schnellstart entwickelt.

 

Gesundheit und Ernährung

 

Eine gesunde Lebensweise und Ernährung wirken sich positiv auf dein Auge aus. Hier möchte ich auf die Arbeit von zwei wunderbaren Menschen verweisen, die einen Großteil ihres Wissens kostenfrei zur Verfügung stellen. Dieses Wissen hat mir sehr geholfen, meine Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen, und hilft mir heute immer noch. Es handelt sich dabei um zwei verschieden Ansätze, die sich für mich ergänzen bzw. aufeinander aufbauen.

Dr. Ulrich Strunz kuriert seit Jahrzehnten unter dem Motto "forever young" zahlreiche Menschen. Dabei wendet er ein sowohl einfaches als auch geniales Konzept an. Er orientiert sich an den gesündesten Menschen der Gesellschaft statt am Durchschnitt, wie das sonst in der Medizin üblich ist. In seinen News bekommst du von ihm tägliche Einblicke in "Wunderheilungen", die von seinen Patienten berichtet werden. Das dahinterliegende Prinzip wird sich dir schnell erschließen: Ernährung, Bewegung, Denken. Alles orientiert an der Natur und dem gesunden Menschen.

Für wen es ganz natürlich sein darf, dem möchte ich Elias Leppe mit seinem Verein "Gesundheit schafft Freiheit" ans Herz legen. Er vermittelt dir trotz seines jungen Alters einen immensen Wissenschatz auf eine erfrischende Art und Weise. Bei Elias lernst du die grundlegenden Themen rund um deinen Körper und deine eigene Gesundheit wieder kennen. Dabei ist alles so einfach und einleuchtend. Unterstützt wird er dabei insbesondere von seinem Bruder Ricardo ("Wissen schafft Freiheit").

 

Spannung

 

Bei den Fokusübungen kann es sein, dass sich ein Gefühl der Spannung in deinen Augen aufbaut. Die Augen beginnen dabei auch etwas zu tränen. Hier beginnt das Auge meiner Erfahrung nach richtig gut zu arbeiten. So lange sich das für dich angenehm anfühlt, versuche diese Gefühl ein bisschen zu halten. Lasse die Augen dabei offen, ohne zu blinzeln. Kneife nach ein paar Sekunden die Augen zusammen, blinzle ein paar Mal oder schließe die Augen, bis das Spannungsgefühl weg ist.
Wenn sich das Gefühl bei einer Übung nicht (immer) einstellt, dann ist das auch kein Problem. Versuche dann nicht krampfhaft das Gefühl zu bekommen. Ich sehe das immer als eine Art Bonus an.

 

Blinzeln

 

So einfach Blinzeln ist, umso wirksamer ist es. Beim Blinzeln werden deine Augen gereinigt und sie entspannen sich. Hier spielt uns die heutige Lebensweise erneut einen Streich. Normalerweise blinzeln wir ungefähr alle vier Sekunden. DInsbesondere durch die Bildschirmarbeit hat sich das deutlich reduziert, sodass wir nur noch bis zu vier Mal pro Minute blinzeln. Beobachte dich mal selbst. Wie oft blinzelst du noch?
Es gibt zwei Ansatzpunkte für dich.
Blinze im Alltag bewusst alle paar Sekunden. Ganz locker, ohne die Augen zusammenzukneifen. Dadurch gewöhnt sich dein Auge wieder an eine höhere Frequenz.
In der Übungsform blinzle für 30-60 Sekunden am Stück. Hier kannst du auch gerne die Augen etwas fester kneifen. Einmal kannst du ohne weitere Zusatzaufgabe blinzeln. Zusätzlich kannst du während dem Blinzeln verschiedene Objekte betrachten. Ich empfehle dir Wolken, Bäume oder den Horizont. Geht aber auch mit allem anderen.

 

Individualität und Kreativität

 

Mit den beiden Trainingsplänen bis und ab ca. -1,5 dpt versuche ich dir, einen relativ konkreten Plan an die Hand zu geben. Nun sind wir alle verschieden, genauso sind es unsere Augen und unsere Lebensumstände. Deswegen möchte ich dir nahe legen, selbst auch ein bisschen auszuprobieren. Spiele mit den Übungen. Finde heraus, was bei dir besser funktioniert, was weniger gut. Und passe dann die Pläne ganz individuell an dich an.
Das Prinzip ist immer das gleiche. Erhöhe zunächst die Beweglichkeit deiner Augen. Versuche dann zusätzlich den Punkt bis zu dem zu gut sehen kannst etwas weiter in die Ferne zu schieben. Gibt deinen Augen parallel dazu viel Entspannung.

 

Was willst du nicht sehen?

 

Da die heutige Lebensweise Kurzsichtigkeit fördert, hilft reines Augentraining bei den meisten Menschen. Es gibt aber noch weitere Einflüsse auf die Sehkraft, die über das Mechanische hinausgehen.
Aus einer geistigen Sicht stellt sich die Frage, ob es etwas gibt, das du nicht sehen möchtest. Oder hast du etwas in deiner Vergangenheit gesehen, dass dich verstört hat, verletzt hat? Die Antworten auf diese und ähnliche Fragen sowie die anschließende Aufarbeitung können deine Sehkraft positiv beeinflussen.
Wenn dich diese Betrachtungsweise anspricht, dann empfehle ich dir, dich selbst weiter auf die Suche zu begeben. Ich möchte und kann dir hier nur einen weiteren Blinkwinkel auf Sehfähigkeit geben.